Kanubau - Werkstatt - Tipps

Qualität

Bei einem Amateurbau darf es auch einiges haben, das nicht zu einhundert Prozent perfekt ist. Es ist ganz klar ein Unterschied, ob man in der Freizeit für sich selber oder für Kunden gegen Bezahlung ein Boot baut.

Raumtemperatur

siehe unter Werkstatt - Raum

Baumängel

Ist ein Rumpf nicht sehr sauber gebaut, mit schlechtem Strak und Dellen, hilft oft ein Anstrich mit weisser Farbe. Weiss verdeckt einiges.

 

Auch eine Bemalung mit einem Muster kaschiert vieles. Das ist zwar nicht besonders elegant, aber man muss sich zu helfen wissen.

Bemalung

Ob man ein Holzboot bemalen sollte oder nicht, ist weitgehend Geschmackssache.

Es kann aber gute Gründe dafür geben (siehe auch unter "Baumängel"),

 

Ein besserer Schutz gegen Bewuchs im Unterwasserbereich bei dauernd im Wasser leigebenden Booten oder auch gegen die agressiven Auswirkungen von Meerwasser können einen farbigen Anstrich zwingend erforderlich machen.

 

Warnung
Ein schwarzer Anstrich ist heikel - er zeigt kompromisslos auch kleinste Mängel am Boot.

Lackierung

Sowohl Bezugsstoffe als auch Epoxy-Harze altern, wenn sie ultravioletter Strahlung (Sonnenlicht) ausgesetzt werden. Sie müssen mit einem Bootslack mit UV Filter geschützt werden.

 

Am gebräuchlichsten sind Ein- oder Zweikomponentenlacke (Lack und Härter) auf Polyurethan-Basis. Die meisten dieser Lacke sind farblos, farbig, hochglänzend und seidenmatt zu bekommen.

 

Auf Nylon- oder Polyester-Bespannungen (Skin on Frame Boote) liefern Einkomponentenlacke wie z.Bsp. Coelan Bootsbeschichtung gute Ergebnisse.

 

Für den Auftrag auf Epoxy sind Zweikomponentenlacke besser geeignet. Sie haften besser auf diesem Untergrund. Gute Bootslacke sind teuer und nur begrenzt lagerfähig. Bei Zweikomponentenlacken wird angebrochener Härter mit der Zeit steinhart. Da man diese Lacke meist nur als komplettes Set aus Lack und Härter bekommt, muss man dann auch den Lack wegwerfen.

 

Bei uns bekannte Produkte sind Coelan und Epifanes.